Kursbericht - Expeditionsmedizin für Alpinärzte 2015

von Kathrin Genta und Manuela Aspalter

„Aaaaabstaaaaand!“, der bayrische Urschrei schallt wieder vom Berg herunter. Trotz seiner hünenhaften Statur schafft es Bergführer Jan Mersch zum wiederholten Male nicht, die zwei Teilnehmer mit den Zwillingsskiern zur Einhaltung der geforderten ein bis zwei Skilängen Abstand zu ermahnen. Ein Teilnehmer aus der schönen Bodenseegegend, von dem böse Zungen behaupten, er sei im wirklichen Leben eigentlich selbst ein Bergführer und nur in zweiter Linie Unfallchirurg, ist nach zwei Nächten auf über 3000 m und drei Viertausendern einfach nicht mehr zum Stoppen. Die Aussicht, gleich stundenlang ein Biwak auszubuddeln, scheint ihn nur noch mehr zu beflügeln!

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Kursbericht - Expeditionsmedizin für Alpinärzte 2013 im Wallis

von Wolfram Gruner

Der Kursbeginn war geplant für Samstag, 13 Uhr. Geplant! Fritz und ich waren schon am Freitagabend angereist und hatten Glück. Erstens einen Tag länger die hervorragende Betreuung durch Bergsteigermutter Rosi im Gasthof Bergfreund zu genießen, und zweitens lagen am Samstagmorgen 30 cm Neuschnee in Herbriggen. Wehe denen, die über Andermatt durch den Furkeverladetunnel wollten. Da ging gar nichts mehr, weil die Straße nach Realp tief unter Lawinen lag...

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